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Allgemeine Ansätze zur Provisionsabrechnung:

 

1. Neue Vermittlernummern - Abrechnung durch die Anstalt selbst

Vorteile: Kaum Arbeitsaufwand - Arbeit erledigt die jeweilige Anstalt

Nachteil: meistens ist denoch eine Kontrolle notwendig, laut Rückmeldungen von meinen Kunden habe ich erfahren, dass nicht alle Anstalten die Neuanträge verlässlich auf das richtige Vermittlerkonto buchen

2. manuelle Eingabe der Provisionssätze pro Vertrag

Vorteile: einfach zu handhaben, Vertragsbestand braucht nicht überarbeitet werden

Nachteile: Keine Kontrolle ob die Abrechnung der Anstalt stimmt, sehr hoher monatlicher Arbeitsaufwand (laufende Provisionen)

3. manuelle Eingabe der Provisionen in Verbindung mit der Provisionskontrolle in der Kundenverwaltung

Vorteil: Provisionen können kontrolliert werden

Nachteile: noch höherer Aufwand, jeder Provsionssatz der vom Programm berechnet wird muss per Hand bestätigt werden, fundiertes Wissen über die Provisionsabrechnung der einzelnen Anstalten ist notwendig, speziell Personensparten sind nicht leicht in der Handhabung, der komplette Vertragsbestand muss überarbeitet werden (pro Vertrag zuordnung des Courtagesatzes)

4. automatisches Einspielen der Provisionen über OMDS (österreichischer Maklerdatensatz)

Vorteil: wenn sich das ganze eingespielt hat ist der Aufwand relativ gering

Nachteil: Die Polizzennummer im Kundenverwaltungsprogramm muss exakt mir der im OMDS zusammenpassen, das erfordert im ersten Jahr meist eine komplette Überarbeitung des Vertragsbestandes. Bei manchen Anstalten stmmen die Provisionssätze nicht mit jenen auf der klassischen Abrechnung zusammen, erweiterte Grundkenntnisse am PC sind erforderlich (Entpacken von Archiven, Dateisystem etc....)